...erholsam ist und während der sich das Gehirn von den Reizen die es den ganzen Tag hat verarbeiten müssen erholen kann. Ob Hunde genauso träumen wie wir, ist nicht zu sagen – allerdings: Warum sollte es nicht so sein?

 

 

Ein gutes Gewissen…

 

… ist ein gutes Ruhekissen. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern ganz offenbar auch für Hunde. Allerdings ist das mit dem guten Gewissen bei Hunden so eine Sache: Es handelt sich natürlich nicht um das Gewissen, sondern um das Wissen, dass sie keine Sorge haben müssen. Verhaltenforscher meinen herausgefunden zu haben, dass Hunde, die in einem stabilen sozialen Gefüge leben und sich um elementare Bedürfnisse keine Sorgen machen müssen tiefer und entspannter schlafen als andere. Für Verhaltensforscher mag das neu sein, für einen Hundehalter ist das eine altbekannte Sache.

 

 

Wie schlafen Hunde?

 

Während Menschen rund vier bis fünf Tiefschlafphasen pro Nacht haben, sind es bei Hunden über 20. Der Hund hat also kürzere Schlaf- und damit auch Traumphasen, sie dauern nach aktuellsten Forschungen etwa eine Viertelstunde, gefolgt von einer 5-minütigen Wachphase. Dieses Schlafverhalten wird auf das ursprüngliche Rudelverhalten zurückgeführt – es diente dazu, dass in einem Rudel Wölfe immer einer oder zwei wach waren, während die anderen schliefen. So konnte das Rudel vor Überraschungsangriffen von Feinden geschützt werden.

 

 

Schlaf ist lebenswichtig

 

Bei Menschen ist der Schlafentzug eine altbewährte Foltermethode – bei Hunden dürfte das grundsätzlich nicht anders sein. Ein Hund braucht darüber hinaus deutlich mehr Schlaf als Menschen: 17 bis 20 Stunden sind durchaus normal, allerdings handelt es sich dabei eher um Ruhe als ausschließlich um Schlaf. Jeder, der seinen Hund mit ins Büro nimmt, kann das bestätigen: Der Hund ruht 8 Stunden im Büro, zuhause aber schläft er tiefer und fester. Das heißt nicht, dass der Hund jeden Tag solange schlafen muss, aber im Gegensatz zum Menschen kann er das Ruhen und Nichts tun noch richtig genießen.